Hochelfen
Die Hochelfen
Die Hochelfen stammen aus Aurilion. Diese Provinz liegt westlich von Eladia und südlich vom Gorwald. Die Landmasse ist die zweitgrösste auf dem nördlichen Kontinent.
Die Elfen die Aurilion ihre Heimat nennen, nennen sich selber Hochelfen. Dies kommt warscheinlich daher, dass sie sich selbst als die Rasse sehen, die den Göttern selber am nächsten kommen. Laut ihren Aufzeichnungen sind die (Hoch-)Elfen die direkten Kinder der Götter, die Menschenvölker und die Tiervölker kommen dann (in dieser Reihenfolge) nach ihnen. Die anderen Elfenvölker wie die Dunkelelfen oder die Waldelfen gehören ebenfalls zu den direkten Nachfahren, sind aber nicht so auserwählt wie die "reinen" Elfen.
Die Farbe der Haut der Hochelfen reicht von einem goldenen Schimmer bis hin zu wirklich an Gold anmutende Farbe. Dies macht diesen erhabenen (oder manch andere würden "arroganten" sagen) Ansichten keinen Abbruch, verstärkt ihn sogar noch. Die Dunkelelfen sind mit ihrem dunklen Äusseren und ihren roten Augen von Azura gesegnet, die Waldelfen sind durch den Baum der Seelen mit den Göttern in Kontakt, aber die Hochelfen sind durch ihre erhabene Intelligenz und durch ihr goldenes Äusseres wahrlich von den Göttern berührt. Und da kommen die anderen Völker, allen voran die Tiervölker nicht heran.
Das Äussere eines Hochelfen lässt sich durch einige Merkmale sofort feststellen:
- goldene Haut,
- Blonde bis hellbraune Haare, sehr selten dunkler.
- sie sind die hochgewachsensten Elfen der Elfenvölker.
- Hochelfen leben tatsächlich ewig, wenn ihr Leben gewaltfrei verläuft
Gesellschaft
Die Elfen haben eine relativ starre Gesellschaft. Dadurch, dass sie ewig leben, bleiben sie viel länger in beispielsweise Politischen Ämtern oder haben Positionen inne, deren Amtsdauer mehrere Menschenleben umspannen. Dies wiederum lässt kaum merklich Veränderung zu, weil die selbe Person die selbe Aufgabe über Dekaden hinweg ausführt. Sollte mal doch ein Posten ersetzt werden (müssen), weht zwar vielleicht kurz ein neuer Wind, aber dieser bleibt dann dafür auch für lange Zeit bestehen.
Ausserdem halten die Hochelfen einen sehr komplexen politischen Apparat am laufen. Da sie keinen Zeitdruck verspüren, scheinen sie eine Art Faszination für langatmige Administrative Aufgaben oder sich über Jahre hinziehende, verwinkelte politische Schachzüge entwickelt zu haben. Da sie niemandem ihr - von den Göttern geschenktes - ewiges Leben nehmen möchten, verwenden die Hochelfen gerne Politische Umstürze und greifen gerne auf schlimme Wortgefechte zurück, um ihre Gegner zu schlagen. Diese Gabe macht sie zu idealen Rednern und unterstützt ihr politische Vorgehensweise.
Sollte es doch zu einem Kampf kommen, können sich die Hochelfen auch verteidigen. Auch wenn sie diese Ausdrucksform als Niedrige Notwenigkeiten ansehen. Hierbei gibt es aber eine Spaltung der Gesellschaft:
Durch das Dekret von Alinor geforderte Verbot der Wirkung von Magie, sehen sich ein Teil der Hochelfen in der Pflicht, dieses Dekret auch durchzusetzen. Ein anderer Teil, vor allem die Politische Opposition, spricht sich stark für die Verwendung von Magie aus. Sie argumentieren damit, dass die Götter die Magie mit erschaffen haben, und sie daher auch genutzt werden sollte. Im speziellen seien die Hochelfen, als Hochwohlgeborene Rasse dazu bestimmt, Magie zu wirken, vorallem da es ihre mit Abstand mächtigste Waffe darstellt.
Diese Spannungen führten Jüngst erneut zu auseinandersetzungen in ganz Aurilion. Aktuell scheint die Opposition um Ilidriel Glandria die meisten beipflichtigen Stimmen um sich zu scharen: Dies hat bereits Auswirkungen bis nach Eladia, den Gorwald und sogar bis zu den Maalosh Inseln.
Religion