Agandr

Aus Valley of Gods
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Die Agandr

Die Agandr sind ein Volk, dass sich vorwiedegend in den kälteren Regionen von Lumea aufhalten. Sie gelten als rau, direkt und unerschrocken.

Wenn man von Agandr spricht, meint man die "Menschen", die sich vor tausenden Jahren in Aina Talvi angesiedelt haben. Sie scheinen kein Problem mit Kälte zu haben, oder zumindest viel viel weniger als andere Völker. Ihre nähe zu den Menschen, (aussehen, Hautfarbe, und auch die Regionale Verbundenheit) lässt viele andere Völker die Agandr und die Menschen als ein Volk bezeichnen.

Dies ist aber faktisch falsch. Agandr sind zumeist grösser, bauen schneller Muskeln auf, und ertragen Temperaturen, die normale Menschen das Leben kosten könnten. Ausserdem haben die Agandr ein ausgeprägtes Verständniss für Ihre Götter und das Leben nach dem Tod. Diese Vorstellung ist so konkrett das scheinbar durch die reine Glaubenskraft der Agandr eine Art zwischen Welt erstellt wurde.

Aiva-Løgn

Tapfere Kämpfer, die den Tod in einem Kampf fanden, werden von Aiva-Løgn gerufen. Ihre Seelen wandern dann über die Brücke der Ewigkeit. Dazu müssen sie sich Olfrid Agandr zum Test stellen. Dieser wird die zu Prüfenden entweder am Namen erkennen, oder aber - was häufiger der Fall ist: sie zum Kampf herausfordern. Wenn sie diesen Kampf nicht bestehen, fallen sie von der Brücke der Ewigkeit, hinab nach Gleyden. Gleyden ist ein Ort des Vergessens, ein Sammelbecken für glanzlose, unwürdige und unbesungene Tode. Jeder Agandr der zu Lebzeiten nicht würdig befunden wurde, wird sein Ewigwärendes Schicksal in dieser Trostlosen und von aller Hoffnung verlassenen Ebene verbringen müssen. Dieser Umstand macht die Agandr zu ausgezeichneten Kämpfern. Sie kennen selten Furcht, und für jedwede Gegner der Agandr sieht es so aus, als wollen diese Verrückten Krieger sterben. Diesem Umstand ist es neben dem, dass es einfach Eisig kalt ist, auch zu verdanken, dass Aina-Talvi noch nie in seiner Geschichte erobert werden konnte. Es gab schon einpaar Versuche. Aber die Agandr konnten sich immer erfolgreich zur Wehr setzen.

Die Halle der Ewigkeit erwartet hingegen jene, die sich im Leben verdient gemacht haben, oder sich Olfrid erfolgreich stellen konnten. In dieser Halle messen sich alle anwesenden Geister im Kampf. Den ganzen Tag wird gekämpft bis am Abend Paestra die Halle betritt. Sie setzt sich zu ihren Schützlingen und ein üppiges Festmal folgt, bei dem genug Met fliesst, Gesang und Musik von den Barden erklingt und so viel Fleisch serviert wird, dass alle mehr als bedient sind. Jeder Agandr und jede Agandr möchte sich das Recht verdienen, in diesen heiligen Hallen zu Kämpfen und zu dinieren.

Religion

Die Agandr verehren viele Göttliche. Die meist verehrten sind Kuija, Malphas und Paestra.
Es gibt aber keine wirklichen Religiösen Stätten in Aina Talvi. Schreine durchaus, aber keine Kirchen, Katedralen oder ähnliches. Die Agandr verehren ihre Göttlichen zuhause in ihren Häusern, oder dann eben an Wegschreinen.

Gesellschaft

Die Gesellschaft der Agandr ist schwirig zu beschreiben.
Die Agandr leben in kleineren Gemeinschaften, überall in ganz Aina Talvi verteilt. Es gibt zwar ein paar grössere Ansammlungen, um nicht Städte zu sagen, aber die meinsten "echten" Agandr ziehen es vor, in kleinen Gruppen zu siedeln, dem Fischfang und der Jagd zu fröhnen, als sich an das "verweichlichte" Stadtleben zu gewöhnen. Interessanter Weise glauben viele Agandr, die in Städten wohnen, wesentlich weniger an Aiva-Løgn und Gleyden. Obwohl es erwiesenermassen schon Agandr gab, die aus Aiva-Løgn zurück kamen, scheint dies bei Städtern eher als Mythos angesehen zu werden.

Regierung

Die Agandr haben einen Hoch-König. Gornwulf regiert über alle Stämme und Clans. Diese werden jeweils von den Klanchefs und ihren Shamanen regiert. Praktisch jedes Dorf hat ein eigenes paar dieser Entscheidungsträger. Sie stehen miteinander in engem Kontakt und helfen einander, wenn Gefahr von Aussen droht.