Dunkelelfen
Bevölkerung und Gesellschaft
Die Dunkelelfen sind ein künstlerisch affines Volk. Es gibt viele Barden auf den Maalosh Inseln. Dies ist nicht auch zuletzt der Bardenschule zu verdanken, die auf der Hauptinsel ihren Sitz hat.
Auf den Strassen in den grösseren Städten wie Vel Iluna, Vel Leioah und Veloti begegnet man an jeder Ecke einem Musikanten, Maler oder Gedichtenerzähler. Die Kunstwerke, die auf den Inseln hergestellt werden, decken zusammen mit dem Fischfang die Hauptexportgüter ab. Fischfang wird hauptsächlich in den Südlichen Inseln betrieben, da dort die exquisiten Goldflössler in grossen Schwärmen anzutreffen sind.
Die Dunkelelfen sind aufgrund ihrer Vergangenheit sehr Fremdenfeindlich eingestellt. Sie misstrauen anderen Intelligenten Rassen und eine Freundschaft mit einem Dunkelelfen zu pflegen, wenn man selbst nicht dieser Rasse angehört, ist sehr schwer zu erreichen. Die Dunkelelfen, welche auf Bramora leben, sind da meist etwas offener als die, die in den entlegenen Inseln wohnen.
Dennoch gehört Skalverei zum Alltag der Dunkelelfen. Vorallem versklavt werden die Tierrassen, wie Karilenptir, Qorraxa, Orks und Hobune. Aber gelegentlich findet man auch Menschen, Zwerge oder Thirkar als Gefangene vor. Ganz selten kommt es auch vor, dass Angehörige anderer Elfenrassen als Sklaven gehalten werden. Strickt verboten ist das Halten von Dunkelelfen sklaven. Dies kann schwer bestraft werden.
Die Dunkelelfen haben einen ausgeprägten Ahnenkult. Sie sind die Kinder Azuras und sind in dieser Hinsicht recht gläubig. Familienmitglieder die sterben, werden in Ahnengrüften, oder Familiengräbern beigesetzt. Reichere Dunkelelfen haben einen Ahnenraum im Haus, sodass sie ihre Verstorbenen nah bei sich haben können. Häuser, welche über einen Ahnenraum verfügen, werden vielfach durch die Geister der verstorbenen Familienmitglieder gegen Böse Taten beschützt.
Ärmere Familien setzen ihre Toten in einer Ahnengruft bei, die ausserhalb ihres Hauses liegt. Sie sind meist öffentlich zugänglich, um der Toten zu gedenken. Allerdings verirrt sich selten ein Lebendes Wesen, welches nicht zur Familie der Toten gehört in solch ein Grab hinab. Die Geister der Verstorbenen tuen es ihren "reicheren" Artgenossen gleich: Sie verteidigen ihre letzte Ruhestätte gegen Eindringlinge. Dies nimmt meist kein gutes Ende, für Abenteurer oder Touristen.
Aus diesen Gründen, der Sklaverei und den eher gefährlichen Orten die als Sehenswürdigkeiten gelten sowie der relativ gefährlichen Tierwelt, sind die Maalosh-Inseln nicht die erste Wahl für Urlauber, Touristen und Abenteurer. Hauptstadt